Seit über 20 Jahren lebe ich nun schon als gebürtiger Ire in Deutschland. Und in diesen 20 Jahren habe ich auch zur Schauspielerei gefunden. Eigentlich war es eine Komparsenrolle in Roland Emmerichs Moon 44, die mich damals, mit 12 Jahren, so sehr beeindruckte, dass ich das Spielen weiterverfolgte.


In der Stuttgarter U.S. Military Branch machte ich dann vor und auch hinter der Bühne erste Gehversuche - die mich direkt zu einer Hauptrolle in "I do not like the Dr. Fell" im KKT Stuttgart führten. Und ein paar Rollen und Erfahrung später hatte ich mich entschieden: Ich machte eine Ausbildung an der Gaiety School of Acting in Dublin und nahm zusätzlich bei Michael Kester in Deutschland Privatunterricht, um mich meiner Leidenschaft auch offiziell verschreiben zu dürfen.


Wenn man mich fragen würde, was mich ausmacht, würde ich sagen, dass ich mit meiner Mimik und meiner Körpersprache Charaktere wirklich zum Leben erwecken kann. Auch so, dass sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen, ohne "gesehen" zu wirken. Woher das kommt? Ich weiß es nicht. Fragen wir doch einen anderen irischen Schwaben.

Jonathan Doyle

-Schauspieler-